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  • 4. Bundesfachkongress Interkultur. 24. bis 26. Oktober 2012 in Hamburg

    Zum vierten Mal in Folge findet vom 24. bis 26.10.2012 der Bundesfachkongress Interkultur statt. DIVERCITY: Kulturelle Vielfalt ist in Deutschland längst Realität. Die Hafenstadt Hamburg ist als Tor zur Welt schon seit Jahrhunderten ein Zentrum für Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen. Mit seinen großen Stadtentwicklungsprojekten der Hafencity und der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg 2013 auf der Elbinsel Wilhelmsburg sowie vielen interkulturellen Initiativen ist die Stadt in Bewegung – und damit ein idealer Austragungsort für den vierten Bundesfachkongress Interkultur.

    Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die aktuellen Realitäten und Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein Paradigmenwechsel scheint notwendig: weg von einer vorwiegend an Defiziten orientierten Integrationspolitik hin zur Erschließung von Potenzialen kultureller Vielfalt für unsere Gesellschaft. „Diversity Management" und dessen vielschichtige Gestaltungsdimensionen stehen dafür im Zentrum der Diskussion. Die Kongressgäste erwarten interessante Vorträge und Fachforen sowie ein umfassendes Kulturprogramm.

    Mit dabei u.a.: Navid Kermani, Naika Foroutan, Ruud Breteler, Victoria Walsh, Olad Aden, Olga Grjasnowa, Jagoda Marinic, Lena Gorelik u.v.m.

    Weitere Informationen finden Sie hier

     

     

     

     

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  • Ist Theatermachen ein Luxusjob?

    Radikal junge Regisseure reflektieren über Regie


    Junge Regisseure sind zurzeit sehr gefragt, doch der Markt ist hart umkämpft, und jedes Jahr kommen neue Regieabsolventen dazu, die ihr Glück erproben wollen. Wer längerfristig Erfolg hat und auch nach Misserfolgen weiter Unterstützung erfährt, kann sich glücklich schätzen: "Theatermachen ist ein Luxusjob", wie der Regisseur Thomas Schweigen, der mit seinem Stück "Second Life" beim diesjährigen "Radikal Jung"- Treffen in München dabei war, bei der Abschlussdiskussion des Festivals provozierend bemerkte.

    Vom 27. April bis zum 4. Mai 2008 fand zum vierten Mal das Theaterfestival "Radikal Jung" im Münchener Volkstheater statt. Neun herausragende Inszenierungen junger Regisseure aus dem deutschsprachigen Theaterraum trafen aufeinander, die von der dreiköpfigen Jury, bestehend aus dem Theaterpublizisten C. Bernd Sucher, dem Dramaturg Kilian Engels und der Schauspielerin Annette Paulmann, ausgewählt wurden.

    Zum ersten Mal waren mit der Israelin Yael Ronen und ihrer Neuinterpretation von "Antigone" sowie dem Ungar Viktor Bodó und seiner surrealen "Alice"- Inszenierung, auch zwei Regisseure dabei, die bisher außerhalb des deutschen Sprachraums inszenierten.
    Die Festivaljury konzentriert sich auf Inszenierungen, die auf dem professionellen Theatermarkt in Staats- und Stadttheaterinszenierungen bestehen müssen und klammert Hochschulinszenierungen aus.
    Das "Körber Studio Junge Regie" in Hamburg hingegen, das seit 2002 besteht, würdigt einmal jährlich speziell Inszenierungen aller deutschsprachigen Regiehochschulen. So ergänzen sich diese Festivals, die beide das Ziel haben, den Regienachwuchs zu fördern.