Im Spiele ertragen sie sie noch: Von der (Un-)Möglichkeit auf der Bühne Politik und im Gerichtssaal Theater zu machen

Was tun, wenn der Schrecken der Realität uns blendet? Wenn Politik sich in ihrer Undurchsichtigkeit suhlt und der Bürger nicht mehr weiß, auf welcher Seite er denn jetzt stehen soll, welche die Richtige ist, und ob es überhaupt noch Seiten gibt. Dann brauchen wir jemanden, der uns einen Spiegel vorhält, der die halbdunklen Seiten, die grau schraffierten Schatten unserer Zivilgesellschaft erleuchtet und das Nachdenken wieder aktiviert. Das Nachdenken was da wo und wie gerade schief gelaufen ist.  Das International Institute of Political Murder (IIPM) Milo Raus versucht dies seit 2007 mit Theaterperformances, Aktionen, Filmen und Büchern. Im Spiel werden die Grundsätze der Realität thematisiert. Denn, das schrieb schon Schiller in seiner Abhandlung „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“: „Im Spiele ertragen sie sie noch“.

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„Überall ein bisschen zu Hause“ - Gespräche zum interkulturellen Potenzial des Theaters

Nathalie Bloch widmet sich in ihrem dichten Interviewband „Internationales Theater und Inter-Kulturen. Theatermacher sprechen über ihre Arbeit“ dem großen Spannungsfeld interkultureller Theaterarbeit und zeigt, dass „niemand seine Identität verliert, wenn er sich dem Anderen öffnet“ (aus dem Gespräch mit Frie Leysen)

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Eine Ahnung von Fremdheit

Das Theaterkollektiv Voll:Milch aus Hildesheim macht Theater von und mit drei sudanesischen Geflüchteten, das mehr erreichen will als Betroffenheit: „Refugee Homecare : Flüchtige Heimatpflege : أديهوفرصة" zeigt unbequeme Wahrheiten.

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Zuschauerbefragung bei Straßentheaterfestivals

Woher kommen die Besucher der Straßentheaterfestivals – aus der Stadt, der Region oder von weiter weg? Welche Altersgruppen sind auf Festivals unterwegs?

Diesen und anderen Fragen ging Bundesverband Theater im öffentlichen Raum in ihrer kürzlich erschienenen Zuschauerbefragung auf den Grund. Alle Ergebnisse der Studie können hier eingesehen werden.

 

Über einen neuen Trend - Theater ohne Bühne

Viele Künstler der Freien Szene kehren in den letzten Jahren der Bühne den Rücken. Sie bevorzugen die Inszenierung in theaterfernen Umgebungen und dehnen anscheinend die Aufführung über den Kunstraum hinaus. Aber ändert sich dadurch wirklich das Verhältnis zwischen Zuschauer, Darsteller und Welt? Verschwindet die Institution Theater, wenn sie sich unsichtbar macht?

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