Beilage zum George Tabori Preis 2013

In der Beilage zum George Tabori Preis, der am 24. Mai in den Berliner Sophiensaelen verliehen wird, werden neben den Preisträgern Wilde & Vogel auch das Theater der Klänge, das Theater Marabu, die Tänzerin Anna Konjetzky und TheatreFragile vorgestellt. Zusätzlich berichtet Günter Jeschonnek über das Sonderprojekt "Theater im öffentlichen Raum" des Fonds Darstellende Künste.

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Freies Theater - Worüber reden wir eigentlich?

Die deutsche Theaterlandschaft ist geteilt: In das Traditionssystem der Repertoire-Betriebe und das international orientierte System der freien Produktionsweisen. Im Blog der Impulse Theater Biennale blickt Henning Fülle zurück auf die Geschichte des Freien Theaters im deutschsprachigen Raum seit den Siebzigerjahren – und fordert eine grundlegende kulturpolitische Neubewertung seiner zukünftigen Rolle.

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Freies Theater abschaffen!

Unter diesem Titel formuliert Veit Sprenger (Showcase Beat Le Mot) auf der Website der Theater Biennale Impulse 10 Punkte zur Abschaffung des Freien Theaters. 
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transeuropa, ein Festival forscht. Das Bankett als Begegnungs-Raum für Theater-Machende

Theaterfestivals bringen temporäre Gemeinschaften hervor, die sich nicht nur im gemeinsamen Erleben eines oft dichtgedrängten Aufführungsprogramms realisieren, sondern auch und vor allem in den Zeiten zwischen dem eigentlichen Theater: auf dem Weg zur nächsten Spielstätte, beim Essen und Trinken im Festivalcafé oder während abendlicher Konzerte und Partys. Das Initiieren sowie Inszenieren solcher zeitlicher wie örtlicher Begegnungs-Räume liegt in der Hand der Festivalmachenden.

Die Kuration von transeuropa2012, dem studentischen Theater- und Performancefestival an der Universität Hildesheim, versuchte solche Begegnungs-Räume zu schaffen und zugleich innerhalb einer ästhetischen Praxis der Festivalforschung zu untersuchen und zu reflektieren. Am 16. Mai lud transeuropa2012 zum >>Bankett für Festivalforschung und diskutierte mit mehr als sechzig Teilnehmenden, darunter Kurator_innen, Dramatug_innen und junge Festivalmacher_innen, über gemeinschaftsstiftende Festival-Formate und kuratorische Strategien.

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Freie Theaterszene Frankfurt: Starke Stücke

Über vieles muss man mit sich reden lassen. Aber der Gedanke, dass die Stadt Frankfurt sich entschließen könnte, ihre Freie Theaterszene neu zu organisieren, weil sie zu wenig Lecture Performances zeigt oder sich zu oft für Stücke von Büchner und zu selten für Stücke von Schimmelpfennig entschieden hat – und diese Lesart ist nur geringfügig zugespitzt, eigentlich gar nicht –, dieser Gedanke hat schon eine bittere Note. So redlich es wirkt, dass die vom Kulturamt eingesetzte „Perspektivkommission" zur „Evaluation der Freien Theaterszene in Frankfurt am Main" ihre Maßstäbe offenlegt (auch die Theaterfoyers bekommen ihr Fett ab, eine putzige Passage), so überdeutlich machen ihre Mitglieder damit Vorgaben für den ästhetischen Inhalt. Damit lässt sich eventuell ein Festival bewältigen, nicht aber die Freie Szene einer Großstadt.

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