Welche Zukunft hat #rettedeintheater?

Ein Bericht über die Mitgliederversammlung der Initiative.

Am 13. Dezember 2018 trafen sich Vertreter*innen der kommunalen Theater aus Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Hannover in den Räumen des Landesverbandes Freier Theater in Niedersachsen (LaFT), um gemeinsam über die zukünftigen Projekte des Aktionsbündnisses #rettedeintheater zu sprechen und sich über die Förderung der 3 Millionen Euro für kommunale Theater in Niedersachsen auszutauschen.

Weiterlesen: Welche Zukunft hat #rettedeintheater?

Wenn du 3 Wünsche für die Zukunft des Theaters frei hättest…

Interview mit #rettedeintheater Initiatorin Antje Thoms

Von Lina Wölfel und Marie Gedicke

Die Göttinger Hausregisseurin Antje Thoms gründete zu Beginn der Spielzeit 2018/19 die Initiative #rettedeintheater, welche sich mit der kommunalen Förderung der Theater beschäftigt und mit Protestaktionen auf sich aufmerksam machte. Im November 2018 sprach sie mit uns.

Weiterlesen: Wenn du 3 Wünsche für die Zukunft des Theaters frei hättest…

„Nicht wir, sondern die Entwicklung der Gesellschaft bestimmt die Form des Theaters“

 Ein Gespräch mit Jürgen Eick, Geschäftsführer und künstlerische Leitung des E-Werks in Freiburg

 
Stadttheater und Freies Theater – Fusion vs. Klare Grenzen

Redaktion: In unserem Gespräch soll es um das Stadttheater der Zukunft gehen. Warum bist du genau der Richtige, um über dieses Thema zu sprechen?

Jürgen Eick: Zunächst ist die Frage der Stadttheater der Zukunft eine ganz große Modefrage. Jedes Seminar beginnt damit: Was wollt ihr im Stadttheater der Zukunft? Ich glaube, es geht um eine ganz andere Frage, nämlich: Wie werden wir in Zukunft Geschichten erzählen? Das Erzählen moderner Stoffe sollte nicht von Institutionen und deren Möglichkeiten abhängen, sondern umgekehrt: die Erzählweisen sollten abhängig sein von den Themen, die wir verhandeln. Was ist der nächste Schritt in der Art und Weise Kultur, Kunst, Theater und Tanz zu denken? Ich kenne sowohl die Arbeit der Stadttheater als auch die der freien Produktionshäuser.

Gerade bin ich in meiner Experimentierphase mit Freien Produktionshäusern und hoffe, eine Stadt zu finden, die versucht, beide Institutionen zusammenzuführen. Ich glaube, dass es nicht an mutigen Künstlern oder mutigen Dramaturgen mangelt, sondern an mutiger Kulturpolitik.

R: Welche positiven Effekte erhoffst du dir davon, wenn du davon sprichst, beide Systeme zusammenzuführen?

Weiterlesen: „Nicht wir, sondern die Entwicklung der Gesellschaft bestimmt die Form des Theaters“

Die darstellende Kunst als eine soziale Kraft - Südafrikas Theater der Postapartheid im Prozess der Transformation

Im Staatstheater in Pretoria wird geschossen, im Baxter in Kapstadt wird geschrien, im Soweto Theater in Johannesburg wird demonstriert. Sage ja einer, die darstellende Kunst sei nicht politisch. In Südafrika ist Theater in der Postapartheid nah dran an der Gesellschaft, begleitet den Prozess der Transformation und versteht sich als soziale Kraft. Doch Weiße und Schwarze, Alte und Junge streiten um die Wege, um Inhalte und um Ästhetiken.

Weiterlesen: Die darstellende Kunst als eine soziale Kraft - Südafrikas Theater der Postapartheid im Prozess...

Eine Petition für den Denkmalschutz1.475 Bürger können sich nicht irren

Als der Kulturszene der Stadt Wiesbaden ein Frevel widerfahren sollte, beschlossen 1.475 Bürger sich zu wehren. So viele unterzeichneten eine Online-Petition, die um nicht weniger ging, als den „Erhalt der klassischen Inszenierung von Hänsel und Gretel“ am Theater Wiesbaden.

Weiterlesen: Eine Petition für den Denkmalschutz1.475 Bürger können sich nicht irren