Landesweite Förderstrukturen im bundesweiten Vergleich - eine Studie von Caroline von Sassmannshausen

Die vorliegende Arbeit gibt einen detaillierten Überblick über die Förderstrukturen und –instrumente für Freies Theater (inkl. zeitgenössischer Tanz) auf der Bundes- und der Länderebene sowie in ausgewählten Städte (München, Frankfurt, Wien). Ziel der Studie war die argumentative Unterstützung des DFT Hamburg bei der Neugestaltung des Hamburger Fördersystems. Vor diesem Hintergrund fanden ausschließlich antragsoffene Programme sowohl der direkten als auch der indirekten Förderung (z.B. durch die NRW Kultursekretariate etc.) in den anderen Bundesländern und auf der Bundesebene Berücksichtigung.

Festzustellen ist, dass es derzeit bundesweit kein einheitliches Verständnis von Freiem Theater gibt. Unter dem Etikett des Freien Theaters werden private Theater, freie Spielstätten, freie Gruppen mit und ohne eigene Spielstätte, semiprofessionelles und Amateurtheater gefördert. Entsprechend kann die Studie nur eine bedingte Vergleichbarkeit der unter Vorbehalt zu lesenden Förderzahlen leisten. Was sie jedoch leistet ist – ohne Anspruch auf Vollständigkeit - einen aktuellen und sehr detaillierten Einblick in die Förderstrukturen und -instrumente der einzelnen Bundesländer. Somit wird eine Vergleichbarkeit der Fördersysteme möglich. Als Quellen dienten im Internet zur Verfügung stehende Informationen (Förderrichtlinien, Anträge etc.), Presseartikel und vor allem eine Vielzahl an Gesprächen mit zuständigen Akteuren (Ministerien, Verbände, Stiftungen etc.). Damit vermag die Studie nicht nur die gegenwärtigen Förderbedingungen des Freien Theaters in Deutschland transparent zu machen, sondern sie eröffnet der Hamburger Kulturpolitik zugleich die Möglichkeit, das eigene Fördersystem zu einem deutschlandweit herausragenden zu entwickeln.

Zur Studie

Wir danken Caroline von Sassmannshausen und de m Dachverband Freier Theaterschaffender Hamburg e.V für die Zuverfügungstellung dieser Studie.