Über Sachsen-Anhalt und sein restauratives Verhältnis zur Kultur

Der Theaterlandschaft Sachsen-Anhalts stehen harte Zeiten bevor. Nach den beschlossenen Etatkürzungen für drei Theater des Landes blicken diese in eine ungewissen Zukunft: Das Theater Halle steht vor einer möglichen Insolvenz, dem Dessauer Theater droht der Verlust der Schauspiel- und Ballettsparte und das Theater in Eisleben soll in ein "Kulturwerk" umgewandelt werden. In der Debatte um die Kürzungen meldet sich nun auf dem Online-Portal Nachtkritik der Kultusminister Sachsen-Anhalts Stephan Dorgerloh zu Wort und widerspricht seinen Kritiker_innen, die in der Theaterpolitik des Landes einen "kulturellen Kahlschlag" sehen. Damit antwortet er auf einen zuvor auf Nachtkritik erschienen Artikel über die Kulturpolitik Sachsen-Anhalts, in dem der Autor Matthias Schmidt der Landesregierung ein "restauratives Verhältnis zu Kultur" vorwirft.


Der Artikel zum Kulturabbau und die Antwort des Kultusministers finden sich hier und hier.