Kategorie: Plattitüdenalarm

1) Hans Otto Theater = Theater als „Raum der Selbstvergewisserung und Auseinandersetzung“ (Dietmar Woidke, Ministerpräsident Brandenburg) und „Kulturorte als Räume der Selbstvergewisserung und Auseinandersetzung“ (Jann Jakobs, Oberbürgermeister Potsdam). „Entstanden sind funkelnde, virtuose Miniaturen des Scheiterns“

2) Theater Vorpommern = „Die Bühne ist ein Raum der Kunst. Das dort Präsentierte bereichertdas Leben. Interpretiert es, spitz es zu, spiegelt es.“ (Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister Greifswald)

3) Theater Baden-Baden = „WAS WIR GLAUBEN. Es es ist ein großes und wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Mit diesem Motto zeigt das Theater Baden-Baden wieder einmal, dass es sich mit unserer Lebenswirklichkeit auseinandersetzt und Anstoß zum Denken gibt.“ (Margret Mergen, Oberbürgermeisterin Baden-Baden)

Our common futures - Zitate aus einem Forschungsatelier

Am 10. und 11. Juni 2016 fand im Rahmen des Festivals Theaterformen das Forschungsatelier "Our Common Futures" statt, in dem des um die Rolle der Darstellenden Künste in den Transformationsprozessen im ostasiatischen Raum ging: Die Metropolen Ostasiens befinden sich seit Jahrzehnten in einem rasanten Wandel, die darstellenden Künste mittendrin. Theatermacher sind im besten Falle Seismografen mit einem besonderen Gespür für verschiedene Strömungen in der Gesellschaft, Watch Dogs und Change Agents: Künstlerische Interventionen positionieren sich auch zu Stadtentwicklung und Globalisierungsprozessen und loten ideelle und materielle Freiräume aus. Auch das Verhältnis zum Publikum bleibt davon nicht unberührt. Wie wirken die Mega-Cities auf das künstlerische Schaffen? Wie reagieren die Künstler inhaltlich und ästhetisch?

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„Endlich sprechen wir auch Türkisch“ - Interkultur im Kulturbetrieb Oper

Die Komische Oper Berlin rief 2011 das interkulturelle Pilot-Projekt „Selam Opera!“ ins Leben. Sie lud Migranten ins Opernhaus ein, um ihnen Teilhabe am Kultur-Programm der Stadt zu ermöglichen. Das gleichnamige Buch, welches in Folge eines Symposiums zu diesem Thema 2014 herausgegeben wurde, ist eine Sammlung von Texten, Interviews und Beispielen aus der Praxis, die dieses Projekt vorstellen und reflektieren. Darüber hinaus ist es ein Plädoyer für eine generelle interkulturelle Öffnung von Kulturbetrieben.

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»Selbstbewusste Stellvertreter ihrer Generation«

Gerd Taube im Gespräch mit Berit Wilschnack über die Rolle von Kindern und Jugendlichen auf der Bühne des Theaters für junge Zuschauer

Zum »Augenblick Mal!« Festival 2015 in Berlin stattfand, wurden gleich drei Produktionen eingeladen, in denen Kinder und Jugendliche als Akteure auf der Bühne stehen. Während in »Kinder|Soldaten« der Jungen Akteure Bremen ausschließlich Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren spielen, agieren in »Ein Bein hier und ein Bein dort« von Anna Konjetzky und dem internationalen Gastspiel »rauw« von kabinet k aus Belgien Kinder und Jugendliche zusammen mit erwachsenen Akteuren.Bereits in den letzten Jahren derGeschichte des Festivals waren immer wieder Inszenierungen zu sehen, bei denen mit Kindern und Jugendlichen künstlerisch gearbeitet wurde. Ist hier ein Trend zu erkennen? Und was bedeutet das für die Landschaft des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland?

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Spielzeitheft-Ranking: Die Endergebnisse

Zum Abschluss der Winterredaktion haben wir uns mal wieder einen kleinen Spaß erlaubt: Für unser Ranking haben wir diesmal die Spielzeithefte in die Mitte des Tisches geworfen. Stapel schweren Papiers, in Hochglanz und nur für Rolex-Träger geeignet, wie das des Staatstheater Nürnberg oder ganz Understatement aus Zeitungspapier, wie gerade in München angesagt. Dabei war die Bandbreite groß: Vom Klassischen Schick aus Oldenburg bis zum an einen Postkartenkalender ähnelndem Heft aus Hannover war alles dabei. Das Thalia versprach Spaß im Dunkeln und das Staatstheater Wiesbaden bot sich als Bettlektüre zum Einschlafen an. Wir haben diskutiert, gestritten, uns die Haare gerauft, Parameter und Erfolgsfaktoren aufgestellt und sind schlussendlich zu einem Ergebnis gekommen.

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