Spielzeitheft-Ranking: Die Endergebnisse

Zum Abschluss der Winterredaktion haben wir uns mal wieder einen kleinen Spaß erlaubt: Für unser Ranking haben wir diesmal die Spielzeithefte in die Mitte des Tisches geworfen. Stapel schweren Papiers, in Hochglanz und nur für Rolex-Träger geeignet, wie das des Staatstheater Nürnberg oder ganz Understatement aus Zeitungspapier, wie gerade in München angesagt. Dabei war die Bandbreite groß: Vom Klassischen Schick aus Oldenburg bis zum an einen Postkartenkalender ähnelndem Heft aus Hannover war alles dabei. Das Thalia versprach Spaß im Dunkeln und das Staatstheater Wiesbaden bot sich als Bettlektüre zum Einschlafen an. Wir haben diskutiert, gestritten, uns die Haare gerauft, Parameter und Erfolgsfaktoren aufgestellt und sind schlussendlich zu einem Ergebnis gekommen.

Der diesjährigere Preis für das schönste Spielzeitheft geht daher an das Thalia Theater Hamburg und an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die beide durch ihre Fancyness und ihre politische Relevanz überzeugen konnten. Gratulation! Wir möchten allerdings auch das worst-practice Beispiel aus Gießen erwähnen, deren gelbes Ringbuch sich erst beim dritten Hinsehen als Spielzeitheft entpuppte und deshalb in unserer Deckblatt-Kategorie durchfiel. O-Ton Zitat „Das ist nix besonderes, das ist einfach nur hässlich.“ Liebe Gießener, schaut nach Hamburg!