"Momentanindustrie zwischen Stadt und Theater"

Im Spätsommer 2014 wurde das Stadtraumfestival „Momentanindustrie“ am Ringlokschuppen in Mühlheim an der Ruhr in Kooperation mit „Urbane Künste Ruhr“ durchgeführt wurde. Anlässlich der Debatten im Herbst 2014 um die Erhaltung des Ringlokschuppens, möchten wir an dieser Stelle mit einem Text über die Dokumentation des theatralen Ereignisses auf die Arbeit und die Bedeutung des Ringlokschuppens aufmerksam machen.

 

NACHTRAG: Der Ringlokschuppen ist gerettet! Im Laufe weniger Wochen einigte sich der Ringlokschuppen mit der Stadt Mühlheim an der Ruhr und der Mühlheimer Beteiligungsholding auf einen realistischen Konsolidierungsplan für die Jahre 2015 und 2016. Details zur Rettungsaktion können direkt auf der Website des Ringlokschuppens nachgelesen werden:

http://www.ringlokschuppen.de/ringlokschuppen/das-haus/zur-aktuellen-lage/

 

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"Deutschland ist eine Theaterkampfmaschine"

Ein Interview mit Mathieu Bertholet am Rande der Autorentheatertage in Berlin.

Sonntag, 8. Juni 2014 im Saal des Deutschen Theaters: Bei gefühlt 40 Grad Celsius
diskutieren Dramaturgen aus ganz Deutschland die von Till Briegleb ausgewählten
Stücke der Autorentheatertage (ATT). Am Auffälligsten: Es wird immer wieder gefragt,
wem man diese Stücke überhaupt erzählen könne. Und was die Stücke selbst
erzählen. Es geht viel um den deutschen Theaterbetrieb, um das Verhältnis zwischen
Theaterautoren und Dramaturgen, um Anerkennung. Briegleb hat die ATT 2014 unter
das Motto "Innehalten" gestellt: Ein Versuch, über die gegenwärtige Situation des
Autorentheaters zu reflektieren. Die Diskussionen drehen sich trotzdem im Kreis:
Autoren erkennen ihre Stücke nicht wieder, Dramaturgen klagen über Uraufführungs-
Druck und knappes Budget. Das sind Probleme in der Theaterlandschaft.

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Zwei Jahre Theaterarbeit, 24 Seiten Dokumentation und was sonst?

 

Können Projekte der freien Darstellenden Künste institutionelle Strukturen der Stadttheater aufbrechen und gar verändern? Diese Frage beschäftigte das Theaterkollektiv Turbo Pascal 2013 in seinem neun-monatigen Mitarbeiter*innenprojekt am Stadttheater Freiburg, im Rahmen des Förderprogramms „Doppelpass“ der Bundeskulturstiftung. Dabei kamen sie mit den 350 Mitarbeitern des Hauses zusammen, organisierten den Austausch von Abteilungen und arbeitete immer weiter daran, neue Produktionsprozesse zu entwickeln. Der folgende Beitrag stellt die Ergebnisse aus dieser Versuchsreihe dar und bezieht sich auf ein Magazin, das am Ende des Projekts die Ergebnisse der freien Gruppe dokumentiert.

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Corporate Identity: Die Marke Theater

Das Goethe-Institut veröffentlichte diesen Monat einen Artikel über die Wichtigkeit und Bedeutung der Corporate Identity (CI) deutscher Theater. Die Filmautorin und Theaterkritikerin Ulrike Kahle-Steinweh berichtet über die unterschiedlichen Erfahrungen und CI-Auftritte, die Ingrid Trobitz, Leiterin der Presseabteilung des Staatsschauspiels Stuttgart, mit drei verschiedenen Intendanten erlebt hat.

Zum Artikel "Die Marke Theater" geht es hier:

https://www.goethe.de/de/kul/tut/gen/tup/20424117.html

 

Neue Koproduktionen des Goethe-Instituts

Das Goethe-Institut ist zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 gleich an zwei
Theaterproduktionen beteiligt. Das deutsch-brasilianische Stück
"Pfeffersäcke im Zuckerland - eine Menschenausstellung" ist eine
Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut São Paulo und dem Schauspielhaus
Hamburg und beschäftigt sich mit den Identitäten deutschstämmiger
Brasilianer, deren Vorfahren über das im 19. Jahrhundert angelegte
Auswanderergeschäft "Zucker nach Deutschland - Deutsche nach Brasillien" der
Hamburger Reederei nach Brasilien emigrierten.

Das zweite Stück, "Totally Happy", ist eine Koproduktion zwischen dem Goethe-Institut Peking und den Münchener Kammerspielen und setzt sich mit dem Begriff "Masse" auseinander. Im Stück wird dabei vor allem ein Fokus auf die unterschiedlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Vorstellungen von Masse beider Länder gelegt.

Mehr dazu unter
"Pfeffersäcke im Zuckerland - eine Menschenausstellung":
https://www.goethe.de/de/uun/prs/prm/20422590.html
"Totally Happy"

http://www.goethe.de/ins/gf/de13274826v.html