Das Berliner Maxim-Gorki-Theater vermittelt neue Perspektiven

Der Autor und Theaterkritiker Peter Laudenbach verfasste zum Jahresende für das Goehte-Institut einen Artikel über die Arbeit des Maxim-Gorki-Theaters, welches 2014 zum "Theater des Jahres" gewählt wurde. Der Artikel kann hier nachgelesen werden:https://www.goethe.de/de/kul/tut/gen/tup/20448059.html

 

 

"Schauspiel im Livesteam - Fluch oder Segen?"

Die Heinrich Böll Stiftung in Berlin führte zusammen mit dem Schauspiel Dortmund am Mittwoch, den 10. Dezember ein Fachgespräch zum Thema „Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen?“ durch, bei welchem im Vorfeld die Inszenierung „4.48 Psychose“ aus geschlossener Runde aus dem Ruhrgebiet nach Berlin gestreamt wurde.

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"Momentanindustrie zwischen Stadt und Theater"

Im Spätsommer 2014 wurde das Stadtraumfestival „Momentanindustrie“ am Ringlokschuppen in Mühlheim an der Ruhr in Kooperation mit „Urbane Künste Ruhr“ durchgeführt wurde. Anlässlich der Debatten im Herbst 2014 um die Erhaltung des Ringlokschuppens, möchten wir an dieser Stelle mit einem Text über die Dokumentation des theatralen Ereignisses auf die Arbeit und die Bedeutung des Ringlokschuppens aufmerksam machen.

 

NACHTRAG: Der Ringlokschuppen ist gerettet! Im Laufe weniger Wochen einigte sich der Ringlokschuppen mit der Stadt Mühlheim an der Ruhr und der Mühlheimer Beteiligungsholding auf einen realistischen Konsolidierungsplan für die Jahre 2015 und 2016. Details zur Rettungsaktion können direkt auf der Website des Ringlokschuppens nachgelesen werden:

http://www.ringlokschuppen.de/ringlokschuppen/das-haus/zur-aktuellen-lage/

 

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"Deutschland ist eine Theaterkampfmaschine"

Ein Interview mit Mathieu Bertholet am Rande der Autorentheatertage in Berlin.

Sonntag, 8. Juni 2014 im Saal des Deutschen Theaters: Bei gefühlt 40 Grad Celsius
diskutieren Dramaturgen aus ganz Deutschland die von Till Briegleb ausgewählten
Stücke der Autorentheatertage (ATT). Am Auffälligsten: Es wird immer wieder gefragt,
wem man diese Stücke überhaupt erzählen könne. Und was die Stücke selbst
erzählen. Es geht viel um den deutschen Theaterbetrieb, um das Verhältnis zwischen
Theaterautoren und Dramaturgen, um Anerkennung. Briegleb hat die ATT 2014 unter
das Motto "Innehalten" gestellt: Ein Versuch, über die gegenwärtige Situation des
Autorentheaters zu reflektieren. Die Diskussionen drehen sich trotzdem im Kreis:
Autoren erkennen ihre Stücke nicht wieder, Dramaturgen klagen über Uraufführungs-
Druck und knappes Budget. Das sind Probleme in der Theaterlandschaft.

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Zwei Jahre Theaterarbeit, 24 Seiten Dokumentation und was sonst?

 

Können Projekte der freien Darstellenden Künste institutionelle Strukturen der Stadttheater aufbrechen und gar verändern? Diese Frage beschäftigte das Theaterkollektiv Turbo Pascal 2013 in seinem neun-monatigen Mitarbeiter*innenprojekt am Stadttheater Freiburg, im Rahmen des Förderprogramms „Doppelpass“ der Bundeskulturstiftung. Dabei kamen sie mit den 350 Mitarbeitern des Hauses zusammen, organisierten den Austausch von Abteilungen und arbeitete immer weiter daran, neue Produktionsprozesse zu entwickeln. Der folgende Beitrag stellt die Ergebnisse aus dieser Versuchsreihe dar und bezieht sich auf ein Magazin, das am Ende des Projekts die Ergebnisse der freien Gruppe dokumentiert.

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