Corporate Identity: Die Marke Theater

Das Goethe-Institut veröffentlichte diesen Monat einen Artikel über die Wichtigkeit und Bedeutung der Corporate Identity (CI) deutscher Theater. Die Filmautorin und Theaterkritikerin Ulrike Kahle-Steinweh berichtet über die unterschiedlichen Erfahrungen und CI-Auftritte, die Ingrid Trobitz, Leiterin der Presseabteilung des Staatsschauspiels Stuttgart, mit drei verschiedenen Intendanten erlebt hat.

Zum Artikel "Die Marke Theater" geht es hier:

https://www.goethe.de/de/kul/tut/gen/tup/20424117.html

 

Neue Koproduktionen des Goethe-Instituts

Das Goethe-Institut ist zu Beginn der Spielzeit 2014/2015 gleich an zwei
Theaterproduktionen beteiligt. Das deutsch-brasilianische Stück
"Pfeffersäcke im Zuckerland - eine Menschenausstellung" ist eine
Zusammenarbeit zwischen dem Goethe-Institut São Paulo und dem Schauspielhaus
Hamburg und beschäftigt sich mit den Identitäten deutschstämmiger
Brasilianer, deren Vorfahren über das im 19. Jahrhundert angelegte
Auswanderergeschäft "Zucker nach Deutschland - Deutsche nach Brasillien" der
Hamburger Reederei nach Brasilien emigrierten.

Das zweite Stück, "Totally Happy", ist eine Koproduktion zwischen dem Goethe-Institut Peking und den Münchener Kammerspielen und setzt sich mit dem Begriff "Masse" auseinander. Im Stück wird dabei vor allem ein Fokus auf die unterschiedlichen Erfahrungen, Erinnerungen und Vorstellungen von Masse beider Länder gelegt.

Mehr dazu unter
"Pfeffersäcke im Zuckerland - eine Menschenausstellung":
https://www.goethe.de/de/uun/prs/prm/20422590.html
"Totally Happy"

http://www.goethe.de/ins/gf/de13274826v.html

 

Können - Wollen - Brauchen

Der Arbeitskreis der Theaterpädagogik an Berliner Bühnen hat thesenartig die Kompetenzen, Ziele und Rahmenbedingungen der Theaterpädagogen an deutschen Bühnen zusammengefasst und fordert mehr ideelle und strukturelle Unterstützung der Häuser. Das immer noch aktuelle Statement ist Ergebnis eines Symposiums, das 2012 am Deutschen Theater in Berlin stattfand.

 

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Es geht, wie gesagt, um uns!

Die Projektförderung in der freien Theaterszene ist weiterhin auf der kulturpolitischen Agenda. Jens Roselt ermöglicht als Mitglied des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste, mit seinem Text „Es geht, wie gesagt, um mich“ Einblicke in die Arbeit eines Gutachters. Eine seiner Kernthesen - zuerst veröffentlicht auf nachtkritik.de - ist, dass freie Theatermacher vor der Kunst auf der Bühne das Handwerk des Antragstellens beherrschen müssten.

In einer offenen Stellungnahme antwortet Gregor Leschig aus der Sicht eines Theatermachers der freien Szene, der selbst Projektanträge verfassen muss. Er stellt die Auswahlkriterien des Fonds Darstellende Künste in Frage und kritisiert die seiner Meinung nach nicht vorhandene Transparenz des Auswahlprozesses. Dieses System der Kulturförderung bezeichnet er als „sozialpolitische und künstlerische Infamie" gegenüber den Antragsstellern. Leschigs Entgegnung erweitert den Diskurs und leistet einen weiteren Beitrag zur Debatte über die (prekären) Arbeitsbedingungen in der freien Theaterszene.
 

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Politik versus Theater

„You, the people, have the power!“ so werden die Teilnehmer  von jemandem begrüßt, der Chaplin spielt, der einen Diktator spielt. Der Monolog aus „Fight Club“, der am Anfang der Internationalen Konferenzan der Theater- und Musikakademie Vilnius stand, verstand sich als thematischer Einstieg in die Komplexität des Themas: „Politics vs Theatre“. Es waren nicht unterschiedliche Sichtweisen, wohl aber unterschiedliche Blickwinkel, die hier international zusammenkamen.

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