Der spielende Protest

 

Aufmerksamkeit ist eine wichtige Währung unserer globalisierten Welt. Auch Protestbewegungen müssen sich etwas einfallen lassen, um aufzufallen. Aber: Inszenieren und protestieren, passt das zusammen?


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Der Leipziger Theaterwissenschaft droht das Aus

Die Universität Leipzig plant die Streichung von 24 Stelle, 5 davon betreffen das Institut für Theaterwissenschaft. Damit steht der Studiengang Theaterwissenschaft in Leipzig vor dem Aus. Er ist der einzige theaterwissenschaftliche Studiengang in den neuen Bundesländern und - so die schnell veröffentlichten Stellungnahmen aus der lokalen Theaterlandschaft - von großer Wichtigkeit für den Theaterstandort Leipzig.

Die Meldung entstammt dem Stadtmagazin Kreuzer und auch das Online-Portal Nachtkritik berichtet über die geplanten Kürzungen. Die Stellungnahmen der Leipziger Theater finden sich hier: Schauspiel Leipzig, LOFFT Leipzig, Theater der Jungen Welt.

Hüpfen, Tränen und kulturelle Bildung

Jamila Al-Yousef hat mit dem Regisseur und Theaterpädagogen Nurkan Erpulat gesprochen – über Teilhabe an kulturellen Bildungsangeboten, speziell für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Moment: Darf man diesen medial negativ gefärbten Begriff überhaupt nutzen? Wie kann, wie soll das Theater mit kulturellen Unterschieden umgehen? Und: Vertragen sich die großen Ideale künstlerische Qualität und Partizipation? 

 

 

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Why major theatre institutions should be left to die

Lyn Gardner fordert in der Zeitung "The Guardian" Umverteilungen in der Theater-Förderungspolitik. Ihre Kommentar auf die britische Kulturförderung ist auch im Kontext der Förderpolitik Deutschlands bedenkswert:

"The fact that we have funded some organisations doesn't mean we have to always fund them to such levels in the future – particularly in a tight funding climate. Neither funders nor artists should ever think any company or organisation should have a natural right to do so. We should be prepared to let institutions die. We should stop building bricks and mortar and empires, and rid ourselves of the belief that growth is a good thing for the arts. We should put money into the bottom of the pyramid, not the top – it is only by funding the bottom that we can create the future."


Den gesamten Artikel kann man hier lesen.

„Dantons Tod“ in einer Woche

 Melika Gothe hat mir ihrer früheren Lehrerin im Fach „Darstellendes Spiel“ Gerlinde Griepenburg-Burow darüber gesprochen, warum es wichtig und trotzdem nicht unkompliziert ist, das Theater in die Schule zu holen.

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