Feuer weitergeben statt Asche anbeten

Was bedeutet Theater für jemanden, der an der Schwelle zu einem Berufsleben darin steht? Jonas Steglich ist 23 Jahre alt und Schauspiel-Absolvent der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn" Leipzig. Im Interview mit Franz Zimmermann erzählt er, wie er sich seine Zukunft als Schauspieler vorstellt, was er anders machen möchte und warum es Theater als Illusion für ihn nicht mehr gibt.

 

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It's the economy, stupid

 Wie erklärt man einem sparwütigen Kommunalpolitiker, der noch nie in seinem Leben im Theater war und auch nicht vorhat, daran etwas zu ändern, warum Steuergelder in die Finanzierung von Theater gesteckt werden sollen? Indem man sagt: "Theater muss sein!"? Oder gibt es vielleicht bessere Argumente? Ließen sich die Kultursparer womöglich gar mit ihren eigenen Waffen schlagen?

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Welt-Theater - Darstellende Künste und nachhaltige Entwicklung

Auf www.goethe.de schreibt Martin Berg, Leiter des Bereichs Theater und Tanz am Goethe-Institut, über Theater und Entwicklungszusammenarbeit:

"Lokale Produktionen können unterstützt werden, Spielstätten aufgebaut, Künstler aus- und fortgebildet, verfolgte Künstler gezielt gefördert werden. Was nicht fehlen darf, sind eine lebendige Theaterszene und ihr Wunsch etwas aufzubauen. Und die Bereitschaft Unterstützung anzunehmen. So weit wäre alles ganz einfach und nur eine Frage von Geld, Moderation und effektiver Umsetzung."
Aber: "In der Regel sind es wir, der reiche Westen, der sagt, was gemacht wird."

 

Den gesamten Artikel gibt es hier.

 

Migranten spielen auf den Sprechbühnen keine Rolle

Im Magazin zenith schreibt Özgür Uludag über Migrant*innen auf deutschen Theaterbühnen:

"Die Bringschuld der Migranten, die auf die Theaterbühnen drängen, ist längst erfüllt. Doch die Mehrheitsgesellschaft scheint sich zu weigern, die Kunst und Musentempel durch Ausländer entweihen zu lassen. Aber es sind nicht nur Migranten, die es nicht an die Bühnen schaffen, sondern es sind auch ihre Kultur und ihre Geschichten, die nicht auf die Bühnen kommen."

Den ganzen Artikel findet man hier.

Johanna Bauer

Abschlussjahr
2008

Schwerpunkt(e)
Dramaturgie, Produktionsleitung

Stationen
transeuropa2006
Münchner Kammerspiele, Deutsches Theater Berlin, HAU, sophiensaele, TanzTage Basel u.a.
Internationales Forum der Berliner Festspiele, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel