Schaukasten

Tagung »Künstlerische Vielfalt und kulturelle Teilhabe als Programm? Perspektiven für Theater in der Provinz«

Die Tagung wird, unter Beteiligung des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste, einen konzentrierten Blick auf den ländlichen Raum der deutschen Theaterlandschaft werfen, zentrale Fragen nach den Akteuren, den Aufgaben aber auch den Herausforderungen und Potentialen in den Fokus rücken.

Die deutsche Theaterlandschaft ist einzigartig: Ein vielfältiges Angebot der Darstellenden Künste wird durch Stadt-, Staatstheater und Landesbühnen als öffentlich getragene Kulturbetriebe ebenso wie durch die zahlreichen Freien Theater und privaten Theaterunternehmen gewährleistet.  Wenn über die Situation, die Probleme und Möglichkeiten von Theatern und Theaterstrukturen gesprochen wird, konzentriert sich die öffentliche Diskussion oft auf die urbanen Zentren. Doch gerade das Theater in der Fläche, die Formen darstellender Kunst in den ländlichen Räumen, Landesbühnen, Tourneetheater, Freie Ensembles – verschiedene Akteure gewährleisten zusammen mit den Bespieltheatern eine flächendeckende Verteilung von Theater und stehen im kulturpolitischen Auftrag, Teilhabechancen zu ermöglichen.

Wie prägen Theateranbieter und Theaterveranstalter das Programm? Wie erreichen Landesbühnen und Bespieltheater ein Publikum? Welche Projekte ermöglichen die Teilhabe an der Theaterlandschaft? Welche kulturpolitischen Aufträge wären neu zu definieren?

 

Herzliche Einladung zur Buchpräsentation von "Theatermachen als Beruf" in Berlin

Buchvorstellung am 29.01.2018 mit Uta Plate, Simone Dede Ayivi, Albrecht Hirche
und weiteren Gästen 18.30 Uhr in der Theaterbuchhandlung Einar & Bert, Berlin
(Eintritt frei)

KULTURFORUM DER SOZIALDEMOKRATIE IN DER REGION HANNOVER E.V.

EINLADUNG · DISKUSSIONSVERANSTALTUNG

„Audience Development: Oder die Kunst, neues Publikum zu gewinnen“ *

 12. DEZEMBER 2017 · 18.30 UHR

 Es geht immer um das eine – nämlich um das Publikum. Eine ganze Branche beschäftigt sich mit ihm – dem Publikum. Ist es jung genug, vielfältig genug? Soll es bereits in der Schule entwickelt werden, bildet sich die Zuwanderungsgesellschaft ab, sind die Eintrittspreise ein Handicap, geht es um vermitteln oder mitmachen? Wir laden das Publikum ein zuzuhören, wenn über das Publikum gesprochen wird. Und wir bitten höflichst, sich einzumischen mit Fragen, Richtigstellungen oder Anregungen. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden. Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind erwünscht.

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Buchpremiere in Berlin (HAU)

Am Freitag, 20. Oktober 2017 um 18.00 Uhr

gibt es eine Präsentation des Buches "Theatermachen als Beruf"

im Rahmen des 5. Branchentreffens der Freien Darstellenden Künste

im HAU Hebbel am Ufer, Stresemannstr. 29.

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Buchpremiere in Hildesheim (STATE9)

 Wolfgang Schneider und Julia Speckmann (Hgg.)

Theatermachen als Beruf – Hildesheimer Wege

 Vom Theater träumen viele, denn die deutsche Theaterlandschaft ist auch ein Arbeitsmarkt. Mehr als 50 Theaterberufe werden vom deutschen Bühnenverein aufgelistet. Doch was braucht man eigentlich, um Theater zu machen? Einerseits haben sich die Tätigkeiten am Stadttheater ausdifferenziert, andererseits gibt es auch Theatermacher, die als Kollektiv in den Darstellenden Künsten Theater gemeinsam entwickeln. Dazu gehören auch Absolventen der Hildesheimer Kulturwissenschaften: In Interviews, Porträts und Essays gewähren sie Einblicke in die Theaterwelt, beschreiben künstlerische Kompetenzen und reflektieren kulturpolitische Herausforderungen. Lehrende der Universität Hildesheim erörtern Material und Methoden des Theaterstudierens sowie Theorie und Praxis des Theatermachens. Die gelegentlich als „Brutstätte des freien Theaters in Deutschland“ (taz) beschriebenen Studiengänge stehen als Beispiel für eine Reformbewegung innerhalb der Theaterlandschaft.

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