Produktionsweisen zeitgenössischer Theaterkunst in der Diskussion - Dienstag, 7. Februar 2012 18.00 Uhr Domäne Marienburg Raum: 52/101 Großer Seminarraum

Hat die Freie Szene das ‚Zukunftsmodell' für zeitgenössisches Theater sowohl in künstlerischer, als auch in ökonomischer Hinsicht entwickelt? Oder ist das deutsche System der Stadt- und Staatstheater das bestmögliche, das seit seiner Entstehung seine Fähigkeit zur Selbsterneuerung in Reaktion auf künstlerische und gesellschaftliche Entwicklungen unter Beweis gestellt hat?
Worin liegen die Spezifika der unterschiedlichen Produktionsweisen und worin besteht ihre Bedeutung für die künstlerischen Ergebnisse und ihre gesellschaftliche Relevanz?

Unter dem Druck der Sparzwänge in den öffentlichen Haushalten kommt diesen Fragen eine wachsende kulturpolitische Bedeutung zu.

Hervorgegangen aus einem Seminar am Institut für Theater und Medien, soll das Podiumsgespräch diese Fragen nach der Bedeutung unterschiedlicher Produktions- und Organisationsweisen für zeitgemäße Theaterkunst präziser stellen und die Diskussion um das Überleben (die Zukunftsfähigkeit) der deutschen Theaterlandschaft vertiefen.

Podiumsgespräch mit:

  • Matthias von Hartz (Künstlerischer Leiter der Festivals "Impulse" und "Kampnagel Sommerfestival")
  • Prof. Dr. Bernd Stegemann (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin, und Chefdramaturg der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz) 
  • Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Uni Hildesheim)
  • Prof. Dr. Annemarie Matzke (Institut für Medien und Theater der Uni Hildesheim und Mitglied des Performancekollektivs She She Pop)
  • Moderation: Henning Fülle

Dienstag, 7. Februar 2012 - 18.00 Uhr - Campus Marienburger Höhe oder Domäne Marienburg Raum 52/101 Großer Seminarraum


Veranstalter: Institut für Medien und Theater und Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim
Medienpartner: www.theaterpolitik.de
Kooperationspartner: Landesverband Freier Theater Niedersachsen (LAFT e.V.) Hannover