15. Mai 2013 | Zwischen Avantgarde und Auftrag

”Denn wenn irgendwer die Freiheit und Würde des Einzel-nen diskutiert, einfordert, in aller Widersprüchlichkeit darstellt, die symbolischen Formen bereitstellt, in denen sie überhaupt gedacht und vor allem erlebt werden können, dann geschieht dies vor allem im Medium der Künste. Durch die Künste werden Individualität und soziale Gebundenheit thematisiert”, heißt es im Bericht der Enquête-Kommission “Kultur in Deutschland” des Deutschen Bundestages (2007). Damit wirken die Künste weit über die Sphäre der künstlerischen Kommunikation in die Gesellschaft und prägen deren menschliche Sinn- und Zwecksetzung. Und deshalb bedarf es einer Kulturpolitik, die Kunst ermöglicht, verteidigt und mitgestaltet. Die Rolle der Künstler_innen war und ist auch immer eine politische. Darüber wäre zu diskutieren, über die Sprengkraft des Kreativen, über Kul-turkämpfe und die Gesetze des Marktes.

Einleitende Thesen
Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim)

Jan Egge Sedelies (HAZ-Redakteur, Autor)
im Gespräch mit

Franz Betz (Bildhauer, Vorsitzender BBK Hannover)
Jan Heidemann (Dipl. Kommunikationsdesigner mit Graffiti-Background)
Alina Herbing (Autorin)
Lena Vöcklinghaus (Mitherausgeberin von BELLA triste)
Lars Ole Walburg (Regisseur und Intendant des Staatschauspiels Hannover)

Musikalische Eröffnung
Evi Lancora (Liedermacherin)