Forschungsatelier beim Festival Theaterformen

Die Metropolen Ostasiens befinden sich seit Jahrzehnten in einem rasanten Wandel, die darstellenden Künste mittendrin. Theatermacher sind im besten Falle Seismografen mit einem besonderen Gespür für verschiedene Strömungen in der Gesellschaft, „Watch Dogs“ und „Change Agents“: Künstlerische Interventionen positionieren sich auch zu Stadtentwicklung und Globalisierungsprozessen und loten ideelle und materielle Freiräume aus. Auch das Verhältnis zum Publikum bleibt davon nicht unberührt. Wie wirken die Mega-Cities auf das künstlerische Schaffen? Wie reagieren die Künstler inhaltlich und ästhetisch? Und welche Kulturpolitik von Staat und Stadt, welches kulturpolitische Handeln von Zivilgesellschaft macht welche Formen von Theater möglich?

Diese Fragen des Forschungsateliers werden mit den Künstlern des Festivals zu diskutieren sein. Sie sollen zur Positionsbestimmung von Theater und Künstlern heute beitragen und ihre Rolle als gesellschaftliche Akteure erörtern.

Mit
Max-Philipp Aschenbrenner, Jochen Becker, Kyungsung Lee, Toco Nikaido, Andreas Regelsberger, Nicola Scherer, Mark Teh, Thanapol Virulhakul u.a.

Zeiten
10. & 11. Juni: Forschungsatelier von 10-16 Uhr
12. Juni: Festivalfrühstück um 12 Uhr
Jeder Tag wird durch Gastspiele abgerundet.

Ort
Louis Spohr Saal . Großes Haus . Staatstheater Braunschweig

Teilnahmegebühr
45 Euro (25 Euro für Studierende)

Weitere Informationen und Anmeldung
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