Schaukasten

Förderwettbewerb für Freie Theatergruppen HILDESHEIM

Die BürgerStiftung Hildesheim zeichnet zum 6. Mal Preisträger ihres Förderwettbewerbs für Freie Theatergruppen aus. Es werden 4 Preise in Höhe von insgesamt 8.500,- € vergeben, die Jury entschied unter maßgeblicher Beteiligung der Kulturredaktion der Hildesheimer Allg. Zeitung. Die Veranstaltung findet am 14. Juni um 16.00 Uhr im Theaterhaus, Langer Garten 23 C, statt. Dauer gut 30 Minuten (kein Rahmenprogramm), anschließend Möglichkeit zu Gesprächen bei Kaffee, Kaltgetränken und trockenem Gebäck.

Poesie braucht Fantasie

Laudatio zum ASSITEJ Preis 2017 für Rudolf Herfurtner

Von Wolfgang Schneider 

 

Wer ist er, der diesjährige ASSITEJ-Preisträger? Was hat er getan? Was zeichnet ihn aus? Es ist ein Preisträger, der mit Dramatik und Prosa, Drehbuch und Libretto spielt und seine eigenen und die Werke anderer vom Buch auf die Bühne, von der gedruckten Seite auf die Leinwand und von der Textebene ins Ohr übersetzt.

Ein Preisträger, für den Sprache Musik ist. Ein Preisträger, der schon lange wirkt mit seinem Werk und der zudem in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiert.

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Die zweite bundesweite Ensemble-Versammlung 12. Bis 14. Mai 2017, Reithalle Hans-Otto Theaters Potsdam

Das ENSEMBLE-NETZWERK meldet sich zurück und lädt zur zweiten Versammlung.

Alle Infos gibt es auf ihrer Homepage: 

http://www.ensemble-netzwerk.de/versammlung/zukunft.html 

Grußwort zur Eröffnung des Festivals des Theaters für junges Publikum „Augenblick Mal“ am 25. April 2017 in Berlin

Von Wolfgang Schneider

 

Wie schön, dass Sie Ihren Weg gefunden haben, Ihren Weg zu „Augenblick Mal!“. Sie sind freiwillig hier – das ist gut so. Oder Sie wurden eingeladen – das ist noch besser. In jedem Falle haben Sie sich auf den Weg gemacht, weil Sie offensichtlich das Theater für junges Publikum bewegt. Die einen haben etwas zu zeigen, die anderen wollen etwas sehen, alle zusammen können Sie sich austauschen.

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Freies Theater Ein Buch aus Hildesheim

 
Henning Fülle präsentiert und diskutiert seine Dissertation Freies Theater – Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960 – 2010). Theater der Zeit, Berlin 2016
Weltweit ebenso einzigartig wie das „System“ der Stadt- und Staatstheater in Deutschland ist das Paralleluniversum des Freien Theaters. Über dessen Bedeutung gibt es allerdings hauptsächlich viele Meinungen anstelle fundierter Kenntnisse.
Henning Fülles Forschungsarbeit, mit der er im Fachbereich Kulturwissenschaften der Universität Hildesheim promoviert hat, analysiert erstmals quellenkritisch die Entwicklungsgeschichte des Freien Theaters in Westdeutschland seit den 1960er Jahren. „Freie Gruppen“, „Freie Szene“ und „Freies Theater“ werden als historische Formen zeitgenössischer Produktionsweisen, Dramaturgien und Ästhetiken der Theaterkunst gezeigt. Mit deren Herausbildung entsteht jenes Innovationspotenzial, das auch im deutschen Theater die Überwindung der Traditionspflege bürgerlicher Hochkultur ermöglicht.
Freies Theater zeigt sich damit in seiner kulturpolitischen Bedeutung als spezifische Form später Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft, mit der die internationalen Entwicklungen in den darstellenden Künsten seit dem Zweiten Weltkrieg nachvollzogen werden.
Die Veranstaltung ist Teil der Übung www.theaterpolitik.de vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und findet in Zusammenarbeit mit dem Landesverband freier Theater statt. Interessierte des freien Theaters und solche, die es werden wollen, sind herzlich eingeladen.
 
Dienstag, 16. Mai 2017, 20 Uhr
Theaterhaus
Langer Garten 23c
Der Eintritt ist frei.