Schaukasten

Diversitäts-orientiertes Audience Development. Tagung am 15. April in Frankfurt a.M.

15. April 2016, 14 – 17 Uhr im Theaterhaus Frankfurt,
Schützenstraße 12, Frankfurt am Main


Diskussionen, Praxisbeispiele und Impulse
Mit Dr. Ipek Abali (Castrop-Rauxel), Ute Bansemir (Frankfurt),
Volkan T (Berlin), Prof. Dr. Wolfgang Schneider u.a.


Kontakt und Anmeldung (bis 8. April 2016):
Anna Eitzeroth | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Tel. 069-296661
Die Teilnahme ist kostenlos.


Eine Reflexionsveranstaltung des Förderprogramms „Wege ins
Theater“ der ASSITEJ e.V. zum Tag der Theaterpädagogik 2016.
In Kooperation mit FLUX, laPROF und dem Bundesverband
Theaterpädagogik (BuT).
Diversitätsorientiertes Audience Development

Wege ins Theater fördert Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen,
die mit Bildungsbarrieren konfrontiert sind, in den drei
Projektformaten „Besuch“, „Gegenbesuch“ und „Scouts“. Wege ins
Theater ist auch ein Experimentierfeld: Insbesondere werden
Projekte gefördert, in denen neuere Strategien der Ansprache von
Kindern und Jugendlichen, künstlerische Formate der Theatervermittlung
und Zusammenarbeiten mit engagierten und herausfordernden
Kooperationspartnern erprobt werden.


Fristen für die Einreichung von Projektskizzen:
31.03.2016, 30.06.2016 und 30.09.2016.

Forschungsatelier beim Festival Theaterformen

Die Metropolen Ostasiens befinden sich seit Jahrzehnten in einem rasanten Wandel, die darstellenden Künste mittendrin. Theatermacher sind im besten Falle Seismografen mit einem besonderen Gespür für verschiedene Strömungen in der Gesellschaft, „Watch Dogs“ und „Change Agents“: Künstlerische Interventionen positionieren sich auch zu Stadtentwicklung und Globalisierungsprozessen und loten ideelle und materielle Freiräume aus. Auch das Verhältnis zum Publikum bleibt davon nicht unberührt. Wie wirken die Mega-Cities auf das künstlerische Schaffen? Wie reagieren die Künstler inhaltlich und ästhetisch? Und welche Kulturpolitik von Staat und Stadt, welches kulturpolitische Handeln von Zivilgesellschaft macht welche Formen von Theater möglich?

Diese Fragen des Forschungsateliers werden mit den Künstlern des Festivals zu diskutieren sein. Sie sollen zur Positionsbestimmung von Theater und Künstlern heute beitragen und ihre Rolle als gesellschaftliche Akteure erörtern.

Mit
Max-Philipp Aschenbrenner, Jochen Becker, Kyungsung Lee, Toco Nikaido, Andreas Regelsberger, Nicola Scherer, Mark Teh, Thanapol Virulhakul u.a.

Zeiten
10. & 11. Juni: Forschungsatelier von 10-16 Uhr
12. Juni: Festivalfrühstück um 12 Uhr
Jeder Tag wird durch Gastspiele abgerundet.

Ort
Louis Spohr Saal . Großes Haus . Staatstheater Braunschweig

Teilnahmegebühr
45 Euro (25 Euro für Studierende)

Weitere Informationen und Anmeldung
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Tagung: Kultur macht Bildung 5. bis 7.11.2015 in Lüneburg

Wenig ist bisher die Rede von machtförmigen Verhältnissen in der Kulturellen Bildung – die öffentlichen Debatten sind eher von Transferhoffnungen, Partizipationsversprechen und Versöhnungsgesten geprägt und diese flankieren vielerorts auch die wissenschaftlichen Diskurse. Dabei ist die Kulturelle Bildung wie alle Bildung in gesellschaftliche Machtverhältnisse eingebettet, die u.a. Einfluss darauf nehmen, was überhaupt als Kulturelle Bildung gilt und in bestimmter Form in Erscheinung tritt. Intern sind pädagogische Verhältnisse in Kultureller Bildung auf Asymmetrien und Dominanzstrukturen sowie deren Camouflagen zu befragen – und schließlich üben die kulturellen und ästhetischen Gegenstände selbst ebenso Macht über Rezipienten und Produzenten aus wie sie umgekehrt von diesen bezwungen oder beherrscht werden wollen.      
Die Tagung ist interdisziplinär angelegt, Beiträge aus den Sozial- und Kulturwissenschaften sind ebenso vertreten wie aus der Erziehungswissenschaft. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionen wird es auch ‚Labore' geben, in denen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit den Tagungsteilnehmer_innen vor Ort am Thema zu arbeiten. Die Tagung bietet somit verschiedene Formate an, um eine differenzierte Auseinandersetzung und vertiefende Analysen möglich zu machen.

Das Programm ist hier abrufbar.                                                                                                                                                                                                                                                 

Konferenz: Independent Theatre in Contemporary Europe 2. bis 5.12.2015 in Hildesheim

Europas Theaterlandschaft und vor allem die freie Theaterszene haben sich in den letzten 25 Jahren grundlegend verändert. Mit diesen Veränderungen setzt sich das von Prof. em. Dr. Manfred Brauneck initiierte Forschungsprojekt "Die Rolle der Freien Theater im europäischen Theater der Gegenwart: Studien zu strukturellen und ästhetischen Veränderungen" auseinander. Bei diesem Projekt entstanden Studien und Essays, die die europäische Theaterszene unter anderem in Bezug auf ihre Veränderungen in Kinder- und Jugendtheater, Musiktheater sowie Theater und Migration untersuchen.  

Den Abschluss des Forschungsprojekts bildet die Konferenz „Das Freie Theater im Europa der Gegenwart: Strukturen – Ästhetik – Kulturpolitik“  in Hildesheim. Die Autoren stellen in diesem Rahmen ihre entstandenen Studien vor. Darüber hinaus diskutieren europäische Theaterexperten aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen für Künstler in der Freien Theaterszene.

Schredder 2015: Tagung zur künstlerischen Forschung am 30. April 2015

Am 30. April 2015 findet im Rahmen des Nachwuchstheaterfestivals "Schredder" in
Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik und der Universität Hildesheim
im Theaterhaus Hildesheim die Tagung zur "Künstlerischen Forschung" statt. Der
"Schredder" wurde vor fünf Jahren vom Theaterhaus Hildesheim ins Leben
gerufen und ist ein erfolgreiches Nachwuchsförderungsformat, das sich an die
junge,freie Theaterszene in Niedersachsen richtet und der
überregionalen Vernetzung dient. Die Tagung knüpft an die Präsentationen
der Künstlergruppen an und gibt als Austauschformat einen Raum dafür,in dem
die teilnehmenden Gruppen, die Mentoren und das Organisationsteam über ihre
jeweilige Arbeitsweise und ihre künstlerische Forschungsweise zum Thema
"Stadt"reflektieren können.