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"Schlechte Nachrichten" von der Theaterwerkstatt Pilkentafel

Schlechte Nachrichten

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am 10. November in der

Bereinigungssitzung u.a. die Bereitstellung von 1,2 Mio € für die Transformation der Theaterwerkstatt Pilkentafel in den Jahren 2017 – 19 beschlossen. Kurz danach begann die Behörde der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) unseren Antrag zu prüfen. Am 3. April hat sie sich dagegen entschieden, was uns in eine schwierige Situation bringt.

 

Peer Ripberger, Regisseur und bis dato Mitglied der künstlerischen Leitung, hat auf Grund der Absage die Theaterwerkstatt Pilkentafel verlassen. Die Inszenierung „Götzendämmerung“ wird nicht mehr stattfinden.

 

Anaela Dörre, Manuel Melzer, Elisabeth Bohde und Torsten Schütte bedauern seine Entscheidung, entscheiden sich aber für die entstandene, wachsende Gemeinsamkeit. Sie wollen den begonnenen Weg der Öffnung der Pilkentafel für eine junge Generation Theatermacher*innen und neue Handschriften, Ästhetiken und Methoden weiter gehen. Das Theater wird also weiter regelmäßig von verschiedenen Freien Gruppen bespielt und so zu einem lebendigen Ort der Produktion und des Austausches von zeitgenössischer darstellender Kunst.

So freut sich das ganze Team darauf, dass im Mai Theater Kormoran mit „Terra Culinaria“ die dritte Premiere dieses Jahres feiert und seine Handschrift und Arbeitsweise einbringt.

 

Peer Ripberger sagt zu seinem Rückzug:

 

"Ich bin von der Entscheidung der BKM sehr enttäuscht. Entgegen ihrer öffentlichen Bekundungen zum Stellenwert von Kultur abseits der Metropolen wird hier ohne Not und ohne überzeugende Argumente unserem Transformationsprozess der Boden entzogen. Nach wie vor bin ich vom Potenzial dieser Unternehmung überzeugt, deren Finanzierung der Deutsche Bundestag als Haushaltsgesetzgeber für die Jahre 2017-2019 beschlossen hat. Unter diesen neuen Voraussetzungen, die sich aus der Absage der BKM und der Fördersituation von Land und Kommune ergeben, kann ich den begonnenen Wandel bedauerlicherweise weder künstlerisch noch institutionell mittragen. Aus diesem Grund ziehe ich mich aus der künstlerischen Leitung der Theaterwerkstatt Pilkentafel zurück - nicht ohne dem Team auch weiterhin einen langen Atem und großen Erfolg zu wünschen."

Aufruf: Kurzprofil - "Theatermachen als Beruf"

Liebe Hildesheimer Alumnis, liebe Absolvent_innen,

 

Wir stellen eine Liste mit Hildesheimer Theatermacher*innen zusammen.

 

Evtl. sind Sie und ihre wichtigsten Stationen zusammen mit einem Foto bereits auf der Webseite www.theaterpolitik.de eingebettet, vielleicht gehören Sie aber auch zu denjenigen, die nun diese Liste mit einem weiteren Teil vervollständigen sollen. Sie sind auch herzlich dazu eingeladen, diese Mail an eine Kolleg_in weiterzuleiten, an die oder den Sie jetzt gerade denken müssen. Über eine solche Mithilfe sind wir sehr dankbar.

 

Wozu werden die Informationen gesammelt?

 

Wolfgang Schneider und Julia Speckmann geben gemeinsam die Publikation „Theatermachen als Beruf. Hildesheimer Wege zur Bühne“ heraus; Erscheinungstermin ist März 2017.

 

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40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten

Berlin, 19.09.2016

Gemeinsame Presse-Erklärung von „Konferenz Konkret“, Dramaturgische Gesellschaft, ensemble-netzwerk, Bund der Szenografen und der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins

Bundesweiter Start der Aktion „40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten“

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Glückwunsch LAFT Niedersachsen

 

Fümfundzwanzig Jahre Landesverband Freier Theater in Niedersachsen

Seit einigen Jahren verteilt der LAFT zu Weihnachten und als Gruß zum neuen Jahr bunte „Jahreskarten“. Eine Jahreskarte ist immer etwas Besonderes. Die Besitzer einer solchen können das ganze Jahr und so oft sie wollen in den Zoo oder ins Museum, Bus und Bahn fahren, ins Kino oder eben ins Theater. Jahreskartennutzer können immer rein, immer zuschauen, immer mitmachen. Der LAFT nimmt das Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur nicht nur ernst, sondern propagiert dies auch ein ganzes Jahr lang – und das nun schon im Silberkranze.

 

Beim LAFT weiß man, dass auch die freien Theater einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung leisten. Freie Theater sind in ganz Niedersachsen der Garant dafür, dass Theater überall stattfinden kann. Und gerade die Weite des Landes und die Breite der Theaterformen machen einen Verband notwendig, der Themen platziert und Menschen zusammenbringt, Interessen vertritt und Programme initiiert.

Weiter so. Und ändert Euch.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Direktor Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim

Vorsitzender der ASSITEJ e.V.

 

Ehrenpräsident der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche

Diversitäts-orientiertes Audience Development. Tagung am 15. April in Frankfurt a.M.

15. April 2016, 14 – 17 Uhr im Theaterhaus Frankfurt,
Schützenstraße 12, Frankfurt am Main


Diskussionen, Praxisbeispiele und Impulse
Mit Dr. Ipek Abali (Castrop-Rauxel), Ute Bansemir (Frankfurt),
Volkan T (Berlin), Prof. Dr. Wolfgang Schneider u.a.


Kontakt und Anmeldung (bis 8. April 2016):
Anna Eitzeroth | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Tel. 069-296661
Die Teilnahme ist kostenlos.


Eine Reflexionsveranstaltung des Förderprogramms „Wege ins
Theater“ der ASSITEJ e.V. zum Tag der Theaterpädagogik 2016.
In Kooperation mit FLUX, laPROF und dem Bundesverband
Theaterpädagogik (BuT).
Diversitätsorientiertes Audience Development

Wege ins Theater fördert Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen,
die mit Bildungsbarrieren konfrontiert sind, in den drei
Projektformaten „Besuch“, „Gegenbesuch“ und „Scouts“. Wege ins
Theater ist auch ein Experimentierfeld: Insbesondere werden
Projekte gefördert, in denen neuere Strategien der Ansprache von
Kindern und Jugendlichen, künstlerische Formate der Theatervermittlung
und Zusammenarbeiten mit engagierten und herausfordernden
Kooperationspartnern erprobt werden.


Fristen für die Einreichung von Projektskizzen:
31.03.2016, 30.06.2016 und 30.09.2016.