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Am 22. Mai 2014 wird der George-Tabori Preis verliehen

Am 22. Mai 2014 verleiht der Fond für Darstellende Künste den George-Tabori-Prei. Ausgzeichnet werden drei herausragende professionelle Ensembles freier Theater- und Tanzschaffender. Gastgeber ist das Haus der Berliner Festspiele

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Theater entwickeln und planen | Diskussion mit Prof. Wolfgang Schneider am 2. April in Hamburg

Das Hamburger Institut für Kultur- und Medienmanagement KMM - Teil der Hochschule für Musik und Theater - lädt am 2. April 2014 zur Diskussion über die Zukunft der deutschen Theaterlandschaft vor dem Hintergrund zunehmender Sparzwänge und Prekarisierung. Zu Gast ist Prof. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und Herausgeber des Buches "Theater entwickeln und planen. Kulturpolitische Konzeptionen zur Reform der Darstellenden Künste", das die Debatte um das deutsche Bühnenwesen konkretisieren und um Visionen für dessen zukünftige Entwicklung bereichern will.

 

Mittwoch, 02. April 2014, 19 Uhr

Institut KMM Hamburg, Große Bergstraße 264/266, 22767 Hamburg

 

 

 

 

Am 20.03.2014 ist der Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

Die ASSITEJ – die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche – feiert weltweit am 20. März eines jeden Jahres den Welttag des Theaters für junges Publikum.

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VOLL:MILCH | Ein Performer findet die roten Schuhe, stellt sich vors Theater und klopft an. | Performance und anschließende Diskussion über die Neuformierung der freien Szene | 20.11.2013 Frankfurt

Im März 2012 wurde die Theaterszene in Frankfurt erschüttert. Auslöser war das 30 Seiten umfassende Papier einer Perspektivkommission, die mit der Evaluation der freien Szene in Frankfurt beauftragt worden war. Die vier Experten dieser Kommission stellten fest, dass der Nachwuchs zu kurz komme und Frankfurt mit seinen etablierten freien Theatern und deren Gründern in den 80er Jahren stehen geblieben sei. Ein Glaubenskrieg wurde so vom Zaun gebrochen, in dem sich die Freie Szene selbst rechtfertigen, neu verorten und definieren musste und muss. Schließlich geht es um nicht weniger als die zukünftige Theaterförderung und damit die konkrete Existenz.

VOLL:MILCH erachtet die Evaluation als Beweis für eine dringend nötige Auseinandersetzung der Freien Szene mit den Produktionsbedingungen von Theater. Als Hildesheimer Studierende werden wir durch die Evaluation konkret erwähnt und wo mit unserem Studiengang argumentiert wird, fühlen wir uns angesprochen. Wir stellen uns daher die Frage: Wie wollen wir repräsentiert werden und unter welchen Bedingungen wollen wir Theater machen? Schließlich müssen sich auch die Protagonisten der Freien Szene überlegen, wie sie miteinander die Theaterszene gestalten wollen. Die Freie Szene muss sich formieren können, um so selbst ihre Zukunft gestalten und damit politisch aktiv auftreten zu können. Inspiriert von Brechts Mutter Courage und ihren Kindern, sowie vom Wizard of Oz, reist VOLL:MILCH von der Ausbildungsstätte Hildesheim, über die Ausbildungsstätte Gießen in den Krisenherd Frankfurt. In der Naxoshalle ist dann das große Finale geplant, bei dem Geschichte geschrieben werden soll. Was sonst!?

Im Anschluss an die Aufführung findet eine Podiumsdiskussion statt. Folgende Teilnehmer haben bereits zugesagt: Florian Ackermann, Dieter Bassermann, Jan Deck, Linus Koenig, Sebastian Popp, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Gerald Siegmund, Albert Zetzsche und Willy Praml.


20.11.2013, 20:00 

Theater Willy Praml, Frankfurt

Theater. Entwickeln. Planen. Kulturpolitische Perspektiven für die Freie Szene | Buchvorstellung und Diskussion am 26.10.13 auf dem BEST OFF-Festival Hannover

Im Rahmen seiner Ringvorlesung Theater. Entwickeln. Planen. hat das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im vergangenen Wintersemester Expert_innen aus Theorie und Praxis eingeladen, um über Status Quo, Reformbedarf und Zukunftschancen der deutschen Theaterlandschaft nachzudenken.

Im Angesicht immer neuer Einsparungen und Finanzlücken der Stadt- und Staatstheater sowie einer unter prekären Bedingungen arbeitenden freien Tanz- und Theaterszene stellen sich drängende Fragen: Welche Reformen sind überfällig, welche Produktionsformen braucht Theater, welche Neuorientierungen sind notwendig, um die Not zu wenden?

Auf dem BEST-OFF-Festival in Hannover stellt Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) erstmals die Publikation vor, die die Thesen der Vorlesung sammelt und vertieft und mögliche Perspektiven eröffnet. Gemeinsam mit Aenne Quiñones (Hebbel am Ufer Berlin), Kathrin Tiedemann (Forum Freies Theater Düsseldorf) und Lars-Ole Walburg (Staatsschauspiel Hannover) spricht er anschließend über Kooperationen, kulturelle Vielfalt und Publikumsstrukturen in der aktuellen Praxis.

 

Samstag, 26.10.2013, 12:00 bis 13:30

BEST OFF - FESTIVAL FREIER THEATER IN NIEDERSACHSEN

Foyer Ballhof Eins, Hannover

 

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