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Am 20.03.2014 ist der Welttag des Theaters für Kinder und Jugendliche

Die ASSITEJ – die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche – feiert weltweit am 20. März eines jeden Jahres den Welttag des Theaters für junges Publikum.

Mehr dazu hier.

VOLL:MILCH | Ein Performer findet die roten Schuhe, stellt sich vors Theater und klopft an. | Performance und anschließende Diskussion über die Neuformierung der freien Szene | 20.11.2013 Frankfurt

Im März 2012 wurde die Theaterszene in Frankfurt erschüttert. Auslöser war das 30 Seiten umfassende Papier einer Perspektivkommission, die mit der Evaluation der freien Szene in Frankfurt beauftragt worden war. Die vier Experten dieser Kommission stellten fest, dass der Nachwuchs zu kurz komme und Frankfurt mit seinen etablierten freien Theatern und deren Gründern in den 80er Jahren stehen geblieben sei. Ein Glaubenskrieg wurde so vom Zaun gebrochen, in dem sich die Freie Szene selbst rechtfertigen, neu verorten und definieren musste und muss. Schließlich geht es um nicht weniger als die zukünftige Theaterförderung und damit die konkrete Existenz.

VOLL:MILCH erachtet die Evaluation als Beweis für eine dringend nötige Auseinandersetzung der Freien Szene mit den Produktionsbedingungen von Theater. Als Hildesheimer Studierende werden wir durch die Evaluation konkret erwähnt und wo mit unserem Studiengang argumentiert wird, fühlen wir uns angesprochen. Wir stellen uns daher die Frage: Wie wollen wir repräsentiert werden und unter welchen Bedingungen wollen wir Theater machen? Schließlich müssen sich auch die Protagonisten der Freien Szene überlegen, wie sie miteinander die Theaterszene gestalten wollen. Die Freie Szene muss sich formieren können, um so selbst ihre Zukunft gestalten und damit politisch aktiv auftreten zu können. Inspiriert von Brechts Mutter Courage und ihren Kindern, sowie vom Wizard of Oz, reist VOLL:MILCH von der Ausbildungsstätte Hildesheim, über die Ausbildungsstätte Gießen in den Krisenherd Frankfurt. In der Naxoshalle ist dann das große Finale geplant, bei dem Geschichte geschrieben werden soll. Was sonst!?

Im Anschluss an die Aufführung findet eine Podiumsdiskussion statt. Folgende Teilnehmer haben bereits zugesagt: Florian Ackermann, Dieter Bassermann, Jan Deck, Linus Koenig, Sebastian Popp, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Gerald Siegmund, Albert Zetzsche und Willy Praml.


20.11.2013, 20:00 

Theater Willy Praml, Frankfurt

Theater. Entwickeln. Planen. Kulturpolitische Perspektiven für die Freie Szene | Buchvorstellung und Diskussion am 26.10.13 auf dem BEST OFF-Festival Hannover

Im Rahmen seiner Ringvorlesung Theater. Entwickeln. Planen. hat das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im vergangenen Wintersemester Expert_innen aus Theorie und Praxis eingeladen, um über Status Quo, Reformbedarf und Zukunftschancen der deutschen Theaterlandschaft nachzudenken.

Im Angesicht immer neuer Einsparungen und Finanzlücken der Stadt- und Staatstheater sowie einer unter prekären Bedingungen arbeitenden freien Tanz- und Theaterszene stellen sich drängende Fragen: Welche Reformen sind überfällig, welche Produktionsformen braucht Theater, welche Neuorientierungen sind notwendig, um die Not zu wenden?

Auf dem BEST-OFF-Festival in Hannover stellt Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) erstmals die Publikation vor, die die Thesen der Vorlesung sammelt und vertieft und mögliche Perspektiven eröffnet. Gemeinsam mit Aenne Quiñones (Hebbel am Ufer Berlin), Kathrin Tiedemann (Forum Freies Theater Düsseldorf) und Lars-Ole Walburg (Staatsschauspiel Hannover) spricht er anschließend über Kooperationen, kulturelle Vielfalt und Publikumsstrukturen in der aktuellen Praxis.

 

Samstag, 26.10.2013, 12:00 bis 13:30

BEST OFF - FESTIVAL FREIER THEATER IN NIEDERSACHSEN

Foyer Ballhof Eins, Hannover

 

weitere Informationen

 

AUFTRITT: VOLK - Eine Bürgerbühne für ALLE Sparten | Fachkongress vom 8. bis 10. November 2013 am Nationaltheater Mannheim

Welche gesellschaftlichen und kulturpolitischen Auswirkungen kann eine Bürgerbühne haben und wie sieht in Zukunft ein Stadttheater für Alle aus? Wie kann die künstlerische Partizipation der Stadtbevölkerung in allen Sparten institutionalisiert werden, wie können Bürgerbühne-Angebote in Sprech-, Musik- und Tanztheater aussehen?

Das Nationaltheater Mannheim knüpft an den Bürgerbühne-Kongress, der im Januar 2013 in Dresden stattgefunden hat, nun als Gastgeber an und lädt zum regen Austausch zwischen Gästen aus Politik, Kunst und Wissenschaft ein, um sich den Chancen und Risiken des aktuellen Phänomens der Bürger_innenbeteiligung an Theatern zu widmen. Teilnehmer_innen des zweitägigen Kongresses sind unter anderem Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Leiter des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim), Prof. Dr. Bernd Stegemann (Professor HfS "Ernst Busch" Berlin), Royston Maldoom (Mitbegründer des Community Dance), Wilfried Schulz (Intendant Staatsschauspiel Dresden) und Miriam Tscholl (Leiterin der Bürgerbühne Dresden).


Programm, Anmeldeformular und weitere Informationen sind hier zu finden.

 

Plattform Theater – Darstellende Künste im Umbruch. Eine Fachtagung zur Kulturellen Bildung | 10.-13.6.2013

Das Format „Plattform Kulturelle Bildung“ steht für Diskussionen und Austausch zu innovativen Konzepten der Kunst- und Kulturvermittlung und ist ein fester Bestandteil des Programms der Stiftung Genshagen. Mit der „Plattform Theater – Darstellende Künste im Umbruch“ soll in diesem Jahr erstmals die Vermittlungsarbeit im Bereich der Darstellenden Künste näher beleuchtet werden. Was sind die Chancen und Herausforderungen der Vermittlungsarbeit für die Darstellenden Künste? Dazu gehören neben der Gewinnung neuer Zuschauerkreise auch partizipative Ansätze und Strategien zur interkulturellen Öffnung. Vor dem Hintergrund der existierenden kulturellen Diversität in Deutschland lässt sich fragen, wer vermittelt was für wen? Und wie könnten die Bereiche Kultur, Bildung, Stadtentwicklung, Jugend und Familie und Umwelt ressortübergreifend zusammenarbeiten? Diesen Fragen soll bei der Fachtagung nachgegangen werden. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern wird ein Konzept entwickelt, das auch innovative Beispiele aus der Theaterlandschaft in Deutschland und dem europäischen Ausland berücksichtigt.

Partner: ITI Deutschland,  Deutscher Bühnenverein e.V., Bundesverband Deutscher Amateurtheater e.V., Bundesverband Freier Theater e.V., Dachverband Tanz Deutschland und die Dramaturgische Gesellschaft e.V.