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  • Freischwimmer. Plattform für junges Theater

     

    Sehr geehrte Damen und Herren

     

    junge Wilde, frische Töne, freie Radikale – dafür steht seit 2005 das jährlich stattfindende Freischwimmer-Festival, ein Gemeinschaftsprojekt von FFT, Sophiensaele Berlin, Kampnagel Hamburg, brut Wien und Theaterhaus Gessnerallee Zürich. Hier zeigt sich das Theater der Zukunft!

  • Mannheimer Manifest zum Musiktheater für Kinder

    I. Zeitgenössisches Musiktheater für Kinder erschließt neue Publikumsschichten.

    Die Theater in Deutschland sehen sich gegenwärtig vor der Herausforderung, zeitgemäße Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, um neue Publikumsschichten außerhalb des traditionellen Opernpublikums zu erreichen. Eine Strategie ist dabei der Aufbau eines modernen Musiktheater-Spielplans für Kinder und Jugendliche, um einer neuen Zuschauergeneration die komplexe Kunstform Musiktheater in ihren zeitgenössischen Ausprägungen nahe zu bringen. Denn Kinder haben ein Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur.

  • Wer nicht vernetzt ist, kann es sein lassen

    Gemeinsam mit Matthias von Hartz ist Tom Stromberg Künstlerischer Leiter von IMPULSE, dem wichtigsten Theatertreffen der freien Theaterszene im deutschsprachigen Raum. Tom Stromberg spricht über die Auswahl und Tendenzen in der Freien Szene.

  • Kleinod der deutschen Festivallandschaft

     

    Das Europäische Theater- und Performancefestival in Hildesheim steht für eine studentische Organisation mit professionellem Niveau

     

    Dieses Jahr war es wieder so weit. Vom 14. bis 20. Mai 2009 fand zum sechsten Mal das Transeuropa-Festival statt, welches in Hildesheim seit 1994 alle drei Jahre jungen europäischen Theaterkünstlern ein Forum und den hiesigen Kulturwissenschaftlern aktuelle Tendenzen der internationalen Theaterszene bietet.

  • Wunschlos glücklich?

     

    Ein Podiumsgespräch im Rahmen des IMPULSE-Festivals 2009 über Chancen und Grenzen kollektiver Arbeit in der Freien Szene

     

    30.11.2009 Mülheim an der Ruhr. Unter dem Titel "Kollektive Kontroversen – Gemeinschaftliche Arbeitsformen im zeitgenössischen Theater" trafen im Rahmen des 15. IMPULSE Festivals die WDR-Journalistin Regina Völz, Künstler von andcompany&Co., kainkollektiv, Schauplatz International, raumlabor berlin und Theater Arbeit Duisburg aufeinander und diskutierten über die Entwicklung kollektiver Produktionen der Freien Szene im deutschsprachigen Raum. Veranstaltet wurde die Diskussion vom Klub für lokale Feldforschung, dem Freie-Szene-Festival IMPULSE und dem Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Ob es bei der Diskussion grundsätzlich um ästhetische oder kulturpolitische Fragen gehen sollte, blieb jedoch unklar. Nicht zuletzt lag dies an der unsicheren Moderation von Regina Völz, deren Fragen oft wenig konkret und anregend wirkten. So hangelte man sich knapp drei Stunden von einem Thema zum nächsten, was die Künstler-Kollektive, die die ganze Zeit stehen mussten, recht höflich über sich ergehen ließen. Während einige schnell zu Statisten des uninspirierten Frage-Antwort-Spiels wurden, gelang es anderen das Gespräch an sich zu bringen und von ihren persönlichen Ansichten und Wünschen zu erzählen.

  • Why theatre? Why opera? Why children?

    Children need to go to the theatre as much as they need to run about in the
    fresh air. They need to hear real music played by real musicians on real
    instruments as much as they need food and drink. They need to read and
    listen to proper stories as much as they need to be loved and cared for.

    The difficulty with persuading grown-up people about this is that if you
    deprive children of shelter and kindness and food and drink and exercise,
    they die visibly, whereas if you deprive them of art and music and story and
    theatre, they perish on the inside, and their starvation doesn't show. So
    the grown-ups who should be responsible for providing these good and
    necessary things --teachers, politicians, parents - don't always notice
    until it's too late; or they pretend that art and music and theatre and so
    on are not necessities at all, but expensive luxuries that only snobbish
    people want in any case; or they claim that children are perfectly happy
    with their computers and video games, and don't need anything else.
  • "Alles statt Theater!"

    Sebastian Hartmann fordert das Leipziger Publikum

    Nach dreizehn langen Jahren hat Wolfgang Engel das Schauspiel Leipzig als Intendant verlassen. Neuer Theaterchef wird ein Debütant. Der Risikofaktor heißt Sebastian Hartmann. Seine Kritiker bezichtigen ihn als Castorf-Kopierer und seine Kunst als Volksbühnenredundanz. Der 1968 Geborene kehrt in seine Heimat-Stadt zurück, um Stadt-Theater neu zu definieren. Bereits im ersten Monatsspielplan appelliert er "An jeden, der uns hört! Alles statt Theater. Das Haus gehört jedem, der will!"

    Angelehnt an Artauds Theater der Grausamkeit sieht sich Hartmann "als einer, der sein Publikum eventuell verstört". Mit einem kuriosen Konzept will er dem theaterabstinenten Leipziger Publikum Gründe geben, die Bühne an der Gottschedstraße wieder neu für sich zu entdecken. Die Hausdramaturgie geht auf die Bevölkerung zu und aktiviert sie zur künstlerischen Mitbestimmung.

    Hartmann beginnt mit der Umbenennung des Schauspiels in "Centraltheater" und scheut auch vor der Erfindung neuer Theaterberufe nicht zurück. Als erster "Hausphilosoph" "bundesweit einzigartig" trägt Guillaume Paoli programmatische Irritationen vor und wird nicht über Theater, sondern im Theater philosophieren. Der gebürtige Franzose lädt zur Gründung der "Prüfgesellschaft für Sinn und Zweck" ins Rangfoyer. Im Hartmannschen Sinne wird hier laut Leipziger Volkszeitung (LVZ) "auf frisch und offensiv denkende Menschen, auch im Zuschauerraum" gesetzt.

  • LOFFT Hochschulaustausch 2009

    Das Leipziger Off-theater lädt am 24. und 25. Januar 2009 junge Kunst- und Kulturschaffende zum Hochschulaustausch nach Leipzig ein. Diskutiert wird mit Lehrenden, Dramaturgen und Künstlern über Wege und Ziele künstlerischer Hochschulausbildung. Außerdem werden Projekte und Diplomarbeiten von Studierenden zu sehen sein.

    Hochschulaustausch 2009

  • Zuschauerkonferenz

    Das Centraltheater ist seit zwei Monaten offen, die Intendanz Sebastian Hartmann ist im Amt. Nach den ersten sieben Produktionen stellt sich das Centraltheater dem Publikum: "Was passiert hier? Wo stehen wir? Ist das, was wir tun, gut für Leipzig? Denn was ist das überhaupt: Stadttheater? Ist das grundsätzlich sein Geld wert?"

    Do, 18.12., 20.00 Uhr, Centraltheater, Eintritt frei

    www.centraltheater-leipzig.de